Montag, 18. Januar 2010

Afrika als Rucksacktourist


Afrika kann man auch auf eigene Faust und mit geringem Budget erkunden. Es muss nicht immer die pompöse Safari im Busch sein.
Auf dieser Tour wird man so manche Kuriosität und ungewöhnliche Situation erleben, so zum Beispiel Kamelreiten an Kenias Bamburi Beach, ein Bananenbier am schneebedeckten Kilimandscharo oder Affen auf dem Frühstückstisch.

Bevor man allerdings eine solche Tour angeht, sollte man genau planen und sich über die örtlichen Begebenheiten informieren. Nicht alle Routen sind in Afrika sicher. So sind Autofahrten im nördlichen Teil Kenias und nördlich vom Küstenort Malindi wegen möglicher Überfälle unsicher. Aktuelle Informationen erhält man auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes und auf zahlreichen anderen Internetseiten. Um die Hauptstadt Kenias, Nairobi, machen viele Touristen ohnehin einen Bogen.



Die Reiserouten zwischen Mombasa und der Hauptstad von Tansania Daressalam sind bei den einheimischen und bei Rucksacktouristen sehr beliebt.
Von Daressalam kann man mit der Fähre nach Sansibar reisen.
Mit dem Bus ist man von Mombasa aus innerhalb von sieben Stunden in Moshi, um eine Tour zum Kilimandscharo zu unternehmen.
Ein großer Vorteil für solch eine Reise durch zwei afrikanische Länder sind die guten Flugverbindungen in beide Staaten.
Der Ferienflieger Condor fliegt Mombasa, den Kilimandscharo und Sansibar an. Die Fluggesellschaft Air Berlin fliegt Mombasa, KLM den Kilimandscharo und Daressalam an.
Flüge lassen sich einfach und unkompliziert über das Internet buchen. Allerdings sollten sie dafür über eine Kreditkarte verfügen. Sollten sie über noch keine bunt bedruckte Plastikkarte verfügen, können Sie sich im Internet auf dem Portal Finanz-Lexikon ausführlich über die Bestellung einer Kreditkarte informieren.

Wenn man in Moshi angekommen ist, sollte man unbedingt das "Salzburger Café" besuchen. Hier findet man Fans des 5895 Meter hohen Kilimandscharo. Sie sitzen bei einem "Serengeti"-Bier und Wiener Schnitzel und fachsimpeln über die "Tour des Leidens".
Jedes Jahr versuchen ungefähr 30.000 Menschen den Kilimandscharo zu bezwingen.
Viele schaffen es nicht, einige leiden schwer unter der Höhenkrankheit und manche sterben sogar während der Tour.
Die einheimische Bevölkerung bevorzugt das warme und breiige Bananenbier.
Es wird mit einer Kelle aus Eimern geschöpft.
Wenn man viel Mut besitzt, sollte man diese Getränk ruhig einmal probieren, es ist allerdings nichts für unsere westlichen Geschmacksnerven.